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Setup Adventurebike2020-12-13T11:00:17+01:00

Setup für stehendes Fahren

Offroadfahrtechnik kann nur dann perfekt funktionieren, wenn das Motorrad dafür eingestellt ist. Abseits der Straße wird meist stehend gefahren, um mit Körperverlagerung das Fahrverhalten zu beeinflussen. Vor allen Lenker und Hebeleinstellungen haben großen Einfluß darauf, ob man sich im Stehen wohl fühlt oder nicht.

Onroadsetup nur für die Straße

In der Regel wird ein Adventurebike beim Kauf mit Straßensetup ausgeliefert. Wer öfter Offroad Fahren will, und das mit der richtigen Fahrtechnik, sollte einige Einstellungen vornehmen und sein Motorrad auf Einsatzbereich, Körpergröße/Gewicht und Fahrkönnen abstimmen.

Settings

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Hier gibt es zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Der Lenker kann vor- oder zurückgedreht werden. Bei den meisten Adventurebikes ist er zu weit nach hinten gedreht und erschwert so das Gewichtsverlagern über den Lenker. Meist kann er auch in mehreren Positionen montiert werden. Abhängig von der Körpergröße/Armlänge montiert man weiter vorne oder hinten. Für sehr große Fahrer gibt es auch die Möglichkeit von Lenkererhöhungen.

Kupplungs- und Bremshebel müssen im Stehen gut bedienbar sein. Meist passt hier die Einstellung vom Straßenbetrieb auch Offroad recht gut. Anders bei Schalt- und Fußbremshebel; die fährt man Offroad deutlich höher, um im Stehen hinten bremsen und schalten zu können. Im Sitzen müssen die Beine dafür bei Betätigung stärker angehoben werden. Daher sollte man eine Einstellung finden, die On- wie Offroad funktioniert.

Ist man schneller unterwegs, gilt es sich mit der Balance und dem Setup der Federelemente zu beschäftigen. Gerade die Lastverteilung Vorder-Hinterachse hat großen Einfluss auf die Fahreigenschaften. So wird über Einstellen von Gabelüberstand und SAG/Federvorspannung Über/Untersteuern oder Heck/Frontlastigkeit bewusst beeinflußt. Außerdem müssen Zug- und Druckstufe an Gabel und Federbein an Fahrergewicht, Fahrstil und bevorzugtes Terrain angepasst werden.

Stärker profilierte Offroadreifen geben gerade Einsteigern Sicherheit bei den ersten Schottererfahrungen. Erfahrene Piloten wählen gröbere Profile wenn es härter zur Sache geht. Durch das breite Einsatzspektrum von Adventurebikes ist auch das mögliche Reifenspektrum sehr groß. Je gröber das Profil, umso besser der Geländegrip, aber umso schlechter die Haltbarkeit.

Moderne Adventurebikes bieten zahlreiche elektronische Assistenzsysteme. Diese dienen in erster Linie der Sicherheit auf der Straße. Wird der Untergrund lose, muß Traktionskontrolle und ABS angepasst werden, da der höhere Schlupf andere Anforderungen an die Regelsysteme hat. Manche Motorräder bieten dafür spezielle Offroad Modi an, die ebenso konfiguriert werden können.

Zum Offroadfahrtraining

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